Aktuelles aus dem Fußballverein SSV Jeddeloh II
FINALE wir kommen!
Wir haben es wieder getan. Wie im Viertelfinale gegen den VfL Osnabrück gewinnen wir auch gegen den TSV Havelse im Elfmeterschießen und wieder hält Onken überragend. Nach 120 Minuten stand es 1:1. Für uns getroffen hat wieder Mal Max Wegner.
Im Vergleich zum Spiel in Lohne nahm unser Trainer Björn Lindemann zwei Wechsel vor. Tim Janßen startete auf der linken Seite für Tom Kanowski und im Mittelfeld agierte der defensivstärkere Moritz Brinkmann für Tom Gaida. Die Anspannung und Vorfreude auf dieses Spiel war bei der Mannschaft förmlich greifbar und versprach einen echten Pokalfight. Den besseren Start erwischten allerdings die Gäste aus Havelse. Die erste gute Chance des Spiels hatte Christopher Schepp schon nach fünf Minuten und auch die nächste gute Chance gehörte den Gästen durch Julius Düker (13'). Nach einem langen Ball in der 23. Minute lief Max Wegner plötzlich alleine auf das Tor der Havelser zu, doch kam leider nicht mehr richtig zum Abschluss. Nach diesem Angriff kam unsere Mannschaft auch immer besser ins Spiel.
Der Drittligist aus Havelse operierte viel mit langen Bällen in die Spitze. Auf diese stellte sich unsere Hintermannschaft besser ein und ließ nicht mehr so viel zu. Für uns hatte Kasra Ghawilu von der rechten Seite den nächsten gefährlich Abschluss (26'). Durch einen gut getretenen Standard sollte unsere Mannschaft dann nicht unverdient in Führung gehen. Robin Krolikowski bediente Max Wegner am zweiten Pfosten, der aus kurzer Distanz nur noch einköpfen musste (31'). Die Freude über den Führungstreffer währte leider nicht lange, denn kurz vor der Halbzeit mussten wir Niklas von Aschwege verletzungsbedingt auswechseln - Gute Besserung! Für ihn kam Philip Gramberg ins Spiel.
Die zweite Halbzeit begann mit einem weiteren Nackenschlag. Schon in der 46. Minute glich Sommer nach einer scharfen Hereingabe von der linken Seite aus. Anschließend wurde das Spiel etwas fahrig mit vielen Fouls, Unterbrechungen und den ersten gelben Karten. Erst in der 57. Minute sahen die 1.028 Zuschauer die nächste Chance - und was für eine! Auf der rechten Seite kombinierten sich Kasra Ghawilu und Dominique Ndure herrlich mit einem Doppelpass durch, doch Quindt verhinderte mit einer tollen Parade den Führungstreffer. Diese Szene blieb für lange Zeit auch die beste aus dem Spiel heraus bis Ilic kurz vor Ende der Partie ebenfalls eine gute Chance hatte (90'). Die vielen Standards brachten auf beiden Seiten ebenfalls nichts mehr ein. So ging es nach 90' Minuten in die Verlängerung.
Diese begann für die Jeddeloher-Zuschauer mit einem Schock, als Moritz Onken ohne gegnerische Einwirkung umknickte. Nach einer längeren Behandlungspause ging es zum Glück weiter - und das sollte sich noch bezahlbar machen. In der 114. Minute sahen wir dann auf beiden Seiten die besten Chancen. Erst vergab der eingewechselte Pascal Steinwender auf der einen Seite und im Gegenzug verfehlte Svitek das Tor nur ganz knapp. Nach langen und kräftezerrenden 120 Minuten ging es dann ins Elfmeterschießen.
Havelse machte den Start. Berger trat an und schoss den Ball über das Tor. Für uns traf Gazi Siala souverän. Ilic glich für Havelse aus, doch Friedrichs verwandelte ebenfalls für unseren SSV. Dann schlug Elfmeterkiller Moritz Onken zu und machte die Tür ins Finale schonmal weit auf. Ibrahim Touray verwandelte ebenfalls ganz souverän. Nun gab es schon einen Matchball - und natürlich: Moritz Onken hält auch diesen und wird zum Mann des Spiels! FINALE!
Jetzt heißt es feiern, regenerieren und dann geht es Samstag schon weiter zu Hause um 16:00 Uhr gegen den HSC Hannover.
#Zweite Heimat
Startaufstellung:
SSV Jeddeloh II: Moritz Onken, Fynn Friedrichs, Gazi Siala, Niklas von Aschwege (42' Philip Gramberg), Dominique Ndure, Tim Janßen (105' Tom Kanowski), Keita Taguchi, Robin Krolikowski (86' Ibrahim Touray), Moritz Brinkmann (74' Pascal Steinwender), Kasra Ghawilu, Max Wegner (74' Finn Cramer)
TSV Havelse: Norman Quindt, Besfort Kolgeci, Semi Belkahia, Johann Berger, Julius Düker, Marko Ilic, Christopher Schepp, Leon Sommer, Robin Müller, Noah Plume, Arlind Rexhepi